{"id":369,"date":"2019-03-15T15:42:42","date_gmt":"2019-03-15T14:42:42","guid":{"rendered":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/?p=369"},"modified":"2020-01-27T15:14:10","modified_gmt":"2020-01-27T14:14:10","slug":"protest-gegen-das-afd-buro-in-walle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/2019\/03\/15\/protest-gegen-das-afd-buro-in-walle\/","title":{"rendered":"Protest gegen das AfD-B\u00fcro in Walle"},"content":{"rendered":"\n

Im westlichen Stadtteil Walle positioniert sich das \u00fcberparteiliche B\u00fcndnis “AfD B\u00fcro? Nirgendwo!” mit Postern und Protestaktionen gegen das lokale AfD-B\u00fcro.<\/strong>
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Briefkasten Ecke Vegesacker\/Helgolander Stra\u00dfe – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n

\u201eAlso, wir wollen lieber kein AfD-B\u00fcro in Walle! Und anderswo auch nicht.<\/em>\u201c Ein halb zerrissener Sticker mit dieser Aufschrift klebt auf dem gelben Postbriefkasten an der Ecke Vegesacker Stra\u00dfe\/Helgolander Stra\u00dfe im Bremer Stadtteil Walle.<\/p>\n\n\n\n

An genau dieser Kreuzung stand an einem sonnigen Juniwochenende letzten Jahres eine gro\u00dfe Plakatwand mit dem gleichen Spruch. Auf dem R\u00fccken eines PKW-Anh\u00e4ngers reihte sie sich damals neben die Flohmarktst\u00e4nde, B\u00fchnen und Infotische des Waller Stadtteilfests. Im bunten Treiben verteilten Leute vor dem Autoh\u00e4nger Flugbl\u00e4tter an die flanierenden Passant*innen und h\u00e4ndigten Filzstifte f\u00fcr Unterschriften auf der Plakatwand aus. Freudig \u00fcbers\u00e4ten tausende von Besucher*innen die Wand mit Unterschriften und viele nahmen die Flyer entgegen.<\/p>\n\n\n\n

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PKW-Anh\u00e4nger mit Unterschriften-Wand auf dem Waller Stadtteilfst Ecke Vegesacker\/Helgolander Stra\u00dfe – Juni 2018<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n

Die wie hastig\nausgedruckt wirkenden Flyer stellten die Gruppe als einen\n\u00fcberparteilichen Zusammenschluss von Waller*innen vor. Diese\npositionierten sich darin dagegen, dass die Alternative f\u00fcr\nDeutschland (AfD) am Ende der Stra\u00dfe ein Parteib\u00fcro er\u00f6ffnet habe.\nKnackpunkt sei, dass es um den ultrarechten\nAfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz gehe. Dieser besch\u00e4ftige\nf\u00fcr das B\u00fcro wiederum bekannte Mitglieder der rechtsradikalen\n\u201eIdentit\u00e4ren Bewegung\u201c (IB). Auf dem Flyer hei\u00dft es dazu:\n\u201eWalle ist ein Stadtteil, in dem Menschen aus verschiedenen L\u00e4ndern\nund Kulturen und mit unterschiedlichen Lebensstilen gut zusammen\nleben. Wir wenden uns gegen jede Form von menschenfeindlicher Hetze\nund lehnen deshalb den\nVersuch der AfD, im Stadtteil Walle ein B\u00fcro zu er\u00f6ffnen,\nentschieden ab.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Das Hauptziel sei\nes, ein Zeichen zu setzen und sichtbar zu machen, dass die AfD in der\nNachbarschaft nicht willkommen sei, sagte ein Beteiligter. Die Gruppe\nbestehe aus in Walle und der unmittelbaren Nachbarschaft ans\u00e4ssigen\nLeute. Diese seien in einer Kneipe auf die Er\u00f6ffnung des AfD-B\u00fcros\nzu sprechen gekommen. \u201eVor unserer Haust\u00fcr, haben wir gesagt, da\nmuss man doch was unternehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dem Verlauf der\nHelgolander Stra\u00dfe folgend ziehen alle paar H\u00e4user schwarz-wei\u00dfe\nPoster in den Fenstern und an den T\u00fcren vorbei: \u201eAlso, wir\nwollen lieber kein AfD-B\u00fcro in Walle! Und anderswo auch nicht.<\/em>\u201c\nDie Gruppe nennt sich inzwischen \u201eAfD-B\u00fcro? Nirgendwo!\u201c und Teil\ndavon sind Politiker*innen und Mitglieder unterschiedlicher Parteien\ndes linkspolitischen Spektrums genauso wie parteilose Nachbar*innen.\nDarunter sind viele \u00e4ltere, mittelalte und ein paar j\u00fcngere Leute\nab Mitte 20. Allen gemein ist ihr Wohnsitz in Walle, viele in\nNachbarschaft zum AfD-B\u00fcro. Sie organisieren seit der spontanen\nUnterschriftenaktion auf dem Waller Stadtteilfest ab und zu kleine\nProtestveranstaltungen. Die Poster an manchen Fenstern und T\u00fcren\nsowie die Sticker an einigen Briefk\u00e4sten und Laternenpf\u00e4hlen sind\nim Stra\u00dfenbild der Nachbarschaft pr\u00e4sent. Sie verleihen dem Protest\n\u00fcber die einzelnen Aktionen hinaus eine gewisse Kontinuit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n

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Gro\u00dfer Sticker an einem Waller Hauseingang – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n

Das AfD-B\u00fcro\nselbst\nbefindet sich in einem unauff\u00e4lligen Reihenhaus am Ende der\nHelgolander Stra\u00dfe. Es fehlen Schilder, die das Parteib\u00fcro klar und\nsichtbar als solches ausweisen. Nur diejenigen, die schon Bescheid\nwissen, sehen die kleinen Aufschriften auf Klingelschild und\nBriefkasten. \u201eDass Frank Magnitz hier ein B\u00fcro er\u00f6ffnet hat,\nwissen wir aus einem Beitrag von Buten und Binnen. Die haben sich\nwiederum auf einen Bericht von AfD Watch Bremen berufen\u201c, hatte der\nHerr auf dem Stra\u00dfenfest erkl\u00e4rt. \n<\/p>\n\n\n\n

Au\u00dfer einem kleinen\nSticker gegen die IB an einem Verkehrsschild auf der\ngegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite ist an diesem grauen M\u00e4rztag auch\nder bisherige Protest nicht zu sehen: auf den ersten Blick handelt es\nsich um gew\u00f6hnliche, menschenleere B\u00fcrgersteige einer ruhigen\nNebenstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n

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Vor dem AfD-B\u00fcro in der Helgolander Stra\u00dfe – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n

Dabei spielten sich hier seit dem Sommer mehrere kleine Protestaktionen ab. So lud der Flyer vom Waller Stadtteilfest zu einem sogenannten Kundgebungsfr\u00fchst\u00fcck ein. \u201eDie Idee haben wir von den politischen Freiluftfr\u00fchst\u00fccken auf dem Dedesdorfer Platz hier hergetragen. Das hat in Walle quasi Tradition,\u201c sagte ein Mitgr\u00fcnder des B\u00fcndnisses dazu. Mit Klappst\u00fchlen und Kaffeekannen bepackt versammelten sich am darauffolgenden Juniwochenende um die 200 Leute. Der PKW-Anh\u00e4nger mit der Unterschriftenwand parkte gut sichtbar vor dem B\u00fcro. Darum herum verteilten sich Familien mit Kindern, eine Gruppe Student*innen, junge und alte Nachbar*innen sowie eine handvoll Bremer Politiker*innen auf den Gehwegen. Weil es so viele Teilnehmende waren, blockierte die Polizei mit ihrem Wagen kurzerhand die Stra\u00dfe, um sie als Fr\u00fchst\u00fccksfl\u00e4che freizugeben. Zwei Leute spielten Musik, Kinder malten oder rannten herum und die verschiedenen Gr\u00fcppchen unterhielten sich auf Picknickdecken. \u201eDie AfD um die Ecke zu haben, find\u2018 ich richtig kacke. Dass sich die Nachbarschaft hier organisiert, um gemeinsam ein Zeichen dagegen zu setzen, ist deshalb total gut.\u201c, sagte eine junge Fr\u00fchst\u00fcckerin.<\/p>\n\n\n\n

Vom ersten Stock des\nReihenhauses aus filmte unterdessen jemand das Geschehen auf der\nStra\u00dfe. Frank Magnitz hatte sich nach dem Waller Stadtteilfest mit\neinem Flugblatt an die Einwohner*innen der umliegenden H\u00e4user\ngewandt. Darin warnte er sie vor den \u201elinken Gesinnungsterroristen,\ndie auch vor Mord nicht zur\u00fcckschrecken\u201c. Der vermeintlichen\nGefahr zum Trotz kamen Herr Magnitz sowie Gerald H\u00f6ns, AfD-Vertreter\nim Waller Beirat, damals aus dem Haus und bahnten sich einen Weg\nzwischen den Picknickdecken. Vermutlich wollten sie sich ein Bild von\nder Lage machen. \n<\/p>\n\n\n\n

Der Parkplatz vor\ndem AfD-B\u00fcro ist heute leer. Die Parkdauer f\u00fcr Anh\u00e4nger im\n\u00f6ffentlichen Raum bel\u00e4uft sich auf wenige Wochen. Das B\u00fcndnis\ntransportiert den Unterschriften-Anh\u00e4nger daher seit dem Sommer von\nParkplatz zu Parkplatz. Hinter der Tour steht auch die Absicht, den\nProtest gegen das AfD-B\u00fcro \u00fcber diese unmittelbare \u00d6rtlichkeit\nhinaus sichtbar zu machen, jenseits der Helgolander Stra\u00dfe und\nStadtteilgrenzen. Das B\u00fcndnis organisierte beispielsweise weitere\nUnterschriftenaktionen mit dem Anh\u00e4nger auf Stadtteilfesten in der\n\u00dcberseestadt und in Gr\u00f6pelingen.<\/p>\n\n\n\n

Das \u201eAfD-B\u00fcro?\nNirgendwo!\u201c-B\u00fcndnis bespielt den hiesigen B\u00fcrgersteig aber auch,\nw\u00e4hrend der originale Anh\u00e4nger andernorts verweilt. Unter anderem\norganisierten sie noch weitere Kundgebungsfr\u00fchst\u00fccke im Juli und\nDezember.<\/p>\n\n\n\n

Das winterliche\nKundgebungsfr\u00fchst\u00fcck fand einige Meter weiter an der Stra\u00dfenm\u00fcndung\nzur Waller Heerstra\u00dfe statt. Diesmal war die Gruppe kleiner und\nbestand gr\u00f6\u00dftenteils aus Leuten mittleren Alters und alten\nMenschen. Darunter befanden sich auch bekannte Waller Gesichter:\nLadeninhaber*innen\nund Angestellte,\neine Barkeeperin,\nBeiratsmitglieder, Mitarbeiter*innen\nvon Waller Kultureinrichtungen. Am Rand der Gruppe stand ein\nLastenrad mit einer kleineren Unterschriften-Plakatwand und einem\ngro\u00dfen roten Holzanker. Auch diese Konstruktion verk\u00fcndete wieder:\n\u201eAlso, wir wollen lieber kein AfD-B\u00fcro in Walle! Und anderswo\nauch nicht.<\/em>\u201c Der Anker verbildlichte dabei, wer mit \u201ewir\u201c\ngemeint ist: Anker dienen als g\u00e4ngiges Symbol f\u00fcr die\nEinwohnerschaft des ehemaligen Hafenarbeiter-Stadtteils Walle. Immer\nwieder hielten unterschiedliche Passant*innen der Waller Heerstra\u00dfe\nan, um kurz zu unterschreiben.<\/p>\n\n\n\n

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Drittes Kundgebungsfr\u00fchst\u00fcck Ecke Helgolander Stra\u00dfe\/ Waller Heerstra\u00dfe – Dezember 2018<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Die Teilnehmenden\ngruppierten sich um eine Musikerin, die mit Weihnachtsmannm\u00fctze,\nGitarre und Notenst\u00e4nder politische Lieder sang. Mal sang sie\nalleine, mal stimmten die umher stehenden Leute in Lieder wie \u201eBella\nCiao\u201c und \u201eDie Gedanken Sind Frei\u201c ein. Gegen die K\u00e4lte\nwippend hielten viele das Notenheft in H\u00e4nden, andere dampfende\nBecher mit Kaffee oder Tee, und selbstgebackenen Kuchen in\nServietten. Das alles stand auf einem kleinen Tisch am Rand des\nParkplatzes zur freien Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n

Die Notenhefte\nentpuppten sich als erweiterte Flyer des B\u00fcndnisses. Die Vorderseite\nstellte in Kurzform die Gruppe, ihre Ziele und Aktivit\u00e4ten, ihre\nEinw\u00e4nde gegen die AfD sowie Kontaktdaten und\nBeteiligungsm\u00f6glichkeiten vor. Daneben gab es auch \u00fcberarbeitete\nVersionen eines regul\u00e4ren Flyers, Sticker sowie einen Stapel\nBastelb\u00f6gen. Letztere sind bestimmt f\u00fcr kleine Papierversionen des\nUnterschriften-Anh\u00e4ngers. \u201eDamit kann man auch auf dem\nSchreibtisch ein Zeichen setzen\u201c, erkl\u00e4rte eine Beteiligte. \n<\/p>\n\n\n\n

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Bastelbogen und Papier-Anh\u00e4nger auf einem Waller Schreibtisch – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n

Um diese und andere\nAktionen zu planen, trifft sich das B\u00fcndnis an verschiedenen Waller\nOrten \u2013 von Bars \u00fcber Ateliers bis kulturellen Einrichtungen.\nUnter anderen daran wird deutlich, wie stark das B\u00fcndnis im\nStadtteil vernetzt ist.<\/p>\n\n\n\n

Seit dem Waller\nStadtteilfest entwickelte sich das eigentlich informelle B\u00fcndnis zu\neiner hoch organisierten Gruppe. Ungef\u00e4hr 20 ehrenamtliche Leute\ntreffen sich monatlich in gro\u00dfer Runde. Dort beraten und\norganisieren sie sich abends in halb ernstem, halb scherzhaftem Ton.\nAnhand von vorab festgelegten Tagesordnungspunkten diskutieren sie\naktuell anstehende Themen, geplante Veranstaltungen, Ideen f\u00fcr\nInfomaterial, Vernetzung mit anderen politischen Gruppen und die\n\u00d6ffentlichkeitsarbeit auf Facebook. Ein Dauerthema ist der gro\u00dfe\nUnterschriften-Anh\u00e4nger. Allein hierbei handelt es sich um einen\nhohen logistischen Aufwand: dahinter steht die Organisation von\nZwischenparkpl\u00e4tzen und seiner Pr\u00e4senz bei Stadtteilfesten,\nSchichten f\u00fcr die Unterschriftenaktionen, sein Transport von Ort zu\nOrt sowie seine Instandhaltung.<\/p>\n\n\n\n

Der Anh\u00e4nger mit seinen 5000 Unterschriften ist auch immer noch das Kernst\u00fcck des Protests, materiell und symbolisch. Das verdeutlicht sich unter anderem in den vielen Formulierungen mit Fahrzeugbez\u00fcgen. So steht etwa in einem Facebookpost vom 22.11.18, dass sich das Waller Blaumeier-Atelier mit dem B\u00fcndnis solidarisiere, weil es einen Stellplatz f\u00fcr den Anh\u00e4nger zur Verf\u00fcgung gestellt habe. Au\u00dferdem posteten sie am 17.11.18: \u201eVielen Dank an ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung durch die \u00dcbernahme einer Reifenpatenschaft f\u00fcr unseren Anh\u00e4nger!\u201c<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr das Fr\u00fchjahr\nund den Sommer 2019 sind zahlreiche Veranstaltungen und Projekte mit\nund ohne Anh\u00e4nger geplant. Neue und bekannte Formate werden sich\nunmittelbar in Walle abspielen. Bis dahin verraten die Poster und\nSticker im Stra\u00dfenbild, dass der Protest anh\u00e4lt. Auch an der Ecke,\nan der die Helgolander Stra\u00dfe in die Waller Heerstra\u00dfe m\u00fcndet,\nklebt dem ersten Anschein nach nur ein einzelner kleiner Sticker des\nB\u00fcndnisses. Dann f\u00e4ngt auf der anderen Seite der breiten Waller\nHeerstra\u00dfe das oberste Fenster eines vielst\u00f6ckigen Hauses den\nBlick. Auf gro\u00dfformatigem Papier setzen sich dort die Worte \u201eNO\nAFD\u201c zusammen. \n<\/p>\n\n\n\n

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Kleiner Sticker auf einer Telefonzelle an der Ecke Waller Heerstra\u00dfe\/ Helgolander Stra\u00dfe – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n
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Blick von der Ecke Helgolander Stra\u00dfe\/ Waller Heerstra\u00dfe auf “No AfD”-Poster in einem Fenster – M\u00e4rz 2019<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n


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Im westlichen Stadtteil Walle positioniert sich das \u00fcberparteiliche B\u00fcndnis “AfD B\u00fcro? Nirgendwo!” mit Postern und Protestaktionen gegen das lokale AfD-B\u00fcro. \u201eAlso, wir wollen lieber kein AfD-B\u00fcro in Walle! Und anderswo auch nicht.\u201c Ein halb zerrissener Sticker mit dieser Aufschrift klebt auf dem gelben Postbriefkasten an der Ecke Vegesacker Stra\u00dfe\/Helgolander Stra\u00dfe im Bremer Stadtteil Walle. An […]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":385,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369"}],"collection":[{"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=369"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1905,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369\/revisions\/1905"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/traces.protestinstitut.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}